Mittwoch, 6. Mai 2009

Bilder aus Meran und Umgebung


Wer hat die Flugshow der Vögel des Vogelpflegezentrums in Dorf Tirol nahe dem Schloss mit demselben Namen einmal gesehen? Ich war noch nicht da, möchte dieses Ereignis aber sehr gerne bald erleben. Man stelle sich vor: Traumhaftes Wetter, der Himmel blau, die warmen und belebenden Sonnenstrahlen umrahmen die Vorstellung. Die Kraft der Greifvögel die Vielfalt der Pflanzen, die Ruhe der Natur, all das lässt den Beobachter auftanken für das Leben im Alltag. Die Vogelarten sind zahlreich. Vom Uhu bis zum Steinadler, vom Rabengeier bis zum Mäusebussard, die Liste ist lang. Die Präsentation der Flugkünste dieser doch ziemlich großen Vögel lässt (nicht nur) manches Kinderherz höher schlagen. Ein weiterer Grund, das Vogelpflegezentrum zu besuchen, ist der botanische Lehrpfad, der – in 5 Sprachen erläutert – den Ausflug ins Meraner Land bereichert. Natürlich werden auch die Vögel auf Informationstafeln genau beschrieben. Außerdem sind die Preise gemäßigt und durchaus verkraftbar. Das werd ich in die nächsten Wochenenden einplanen. Super, ich freu mich schon!

Lastminute Meran

Dienstag, 28. April 2009

Hinten und vorne im Passeiertal


Zu dieser Jahreszeit merkt man es sehr gut. Der Unterschied zwischen dem noch winterlichen hinteren Passeiertal mit seinen teilweise bekannten Orten wie Pfelders, Moos, Stuls, Rabenstein und Platt und dem vorderen Passeiertal mit St. Martin, St. Leonhard sowie den „Vororten“ Riffian und Kuens, in dem sich der Frühling mit Blumen und hellem Grün zeigt, ist zur Zeit immens. Für die meisten Menschen ist es ganz klar: Jetzt ist es Zeit, die Ski in den Keller zu stellen und auf Wanderschaft zu gehen. Sobald die Sonne die Wolken besiegt, werden Gäste das Passeiertal und seine Almen erkunden, dran werden wir uns ein Beispiel nehmen :-).

Donnerstag, 23. April 2009

Schenna und die Kinder


„Wenn Kinderaugen leuchten“ nennt sich der Menüpunkt auf der Homepage des Tourismusvereins von Schenna. Die Taser Alm hat sich auf Familien spezialisiert und bietet von Seilbahn über Bergzoo, zu Indianerdorf und Spielpark beinahe alles, was sich ein Kinderherz nur erträumen kann. Auf den bergigen Höhen von 1.450 Metern oberhalb von Schenna im Meraner Land wird der heiße Sommer sehr erträglich und jedes Familienmitglied kann sich auf seine Weise wunderbar entspannen. Ein Hochseilgarten am Wald gehört übrigens auch zu den Attraktionen. Und die nötigen Unterkünfte, wenn man die Gegend näher kennenlernen will, sind natürlich ebenfalls im Angebot. Das seh ich mir doch mal genauer an!

Dienstag, 17. März 2009

Frühlingsgefühle in Lana



Lana ist ein Ort im Burggrafenamt und wie ich scheinen dort die Menschen den Frühling sehr zu genießen. Da wird in der nächsten Zeit sogar eine Frühlingsausstellung organisiert. Sie nennt sich „Frühlingsgefühle“ und wird vor allem von Kindern gestaltet. Die Grund -und Mittelschüler des Ortes im Burggrafenamt schreiben schon seit Februar ihre Gedichte, die sie in einem kreativen Rahmen aus Bildern am Pavillion auf dem Rathausplatz anbringen werden. Vom 21. März bis 27. April werden diese Kunstwerke dann das Zentrum von Lana fröhlich gestalten und den Menschen viele Botschaften übermitteln.

Dienstag, 27. Januar 2009

Sprachenkino in Bozen und Meran


Im Bild der Sandplatz in Meran

Spanisch und Englisch stehen auf dem Programm. Im Multisprachzentrum in Bozen wird übermorgen, am 29. Jänner, der Film „La torre de Suso“ aus dem Jahr 2007 von Tom Fernández, gezeigt. Er soll die Spanischkenntnisse der Zuseher etwas vertiefen. Um 18:30 Uhr wird der Film in der Kapuzinergasse 28 in Bozen gezeigt werden. In Meran wird am 5. Februar hingegen der amerikanische Film „Insomnia“ von der Leinwand flimmern. Dieser Streifen wurde im Jahre 2002 von Christopher Nolan gedreht. Die Mediothek findet man in Meran, auf dem Sandplatz Nummer 10.
Vor dem Start ist jeweils eine Einführung und Zusammenfassung des Films vorgesehen. Anschließend wird über das Thema diskutiert. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist angenehmerweise frei, denn das Landesamt für Mehr- und Zweisprachigkeit und das Studienzentrum „Palladio“ stehen hinter diesem Projekt. Mal sehen, ob ich Zeit hab.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Andreas Hofer und seine Schriften



Das Gedenkjahr ist die beste Gelegenheit dazu, die gesamten Briefe, Rundschreiben, Aufrufe und Notizen des Tiroler „Freiheitskämpfers“ zu sammeln und sich näher mit der Person Andreas Hofers zu befassen. Andreas Hofer, ein Wirt aus dem Passeiertal, war der bekannteste und wahrscheinlich auch leidenschaftlichste Anführer der „einheimischen Truppen“in Tirol, der sogar dreimal den Sieg gegen die Truppen Napoleons erzielte. Seine sehr religiöse Art, die Männer zu führen war auch der Grund für das Abkommen mit Gott, bei einem Sieg jedes Jahr die Feuer zu Ehren des Herzen Jesu zu entfachen. Heute noch wird diese Tradition sehr gerne aufrecht erhalten und sorgt so in Südtirol für einen Festtag mehr im Jahr.
Der Name des Mannes, der in der letzten Zeit in den Unterlagen Andreas Hofers gestöbert und die Welt des Mannes in einem Buch festgehalten hat, ist – Nomen est Omen – Andreas Oberhofer. Das Buch trägt den Namen „Weltbild eines 'Helden'“ und bietet Einblick in die Gedankenwelt des Tiroler „Heerführers“. Heute Abend wird das Buch im Waltherhaus in Bozen vom Autor und dem Südtiroler Kulturinstitut offiziell vorgestellt werden.
Und das ganze Jahr über wird es immer wieder Aktionen geben, die auch Andreas Hofer gewidmet sein werden.

Freitag, 9. Januar 2009

Familie und Wintersport rund um Meran



Der Winter 2008/09 hat es so richtig in sich. Er bringt Schnee, klirrende Kälte, Eis auf den Seen ... einfach alles, was es für einen richtigen Winter so braucht. Jaja, auch die Erkältungen sind beinahe in jedem Haus zu Besuch. Da hilft nur eines, immer wieder raus an die frische Luft, Sport in der Sonne, und bald ist das Immunsystem auf Vordermann und kann seinen Funktionen nachgehen. Ich hab mich umgesehen, wo man so richtig schön, mit Kind und Kegel ankommen und genießen kann. Es sollte nicht allzu weit entfernt sein.
Möglichkeiten gibt es deren viele, im Ultental auf der Schwemmalm zum Beispiel. Die Naturrodelbahn Moscha ist für Mama, Tata und Kinder ein Erlebnis und 20 Minuten Gehzeit sind mit groß und klein machbar. Pisten sind auch da und die Anzahl derselben weist auf Ruhe und erholsame Stunden hin. Auf Meran 2000, dessen Talstation im schönen Falzeben liegt, erwartet uns auch ein feines, kleines Skigebiet, der Alpinbob – eine Schienenrodelbahn, viel Schnee und ein wunderbarer Blick auf die umliegenden Berge. Dann hab ich da noch das bekannte Schnalstal gefunden, in dem man sich auch andere Sachen, wie den Archeoparc (Ötzis Welt) oder den Icedome, eine riesige Eishöhle ansehen kann. Doch sehr fein, klein und angenehm verkehrsberuhigt scheint mir Pfelders ganz hinten im Passeiertal zu sein. Etwas viel Schatten sei dort, sagen Kenner. Ich denk, das ist Ansichtssache und werd mir davon selbst ein Bild machen.

Und für ein Wochenende im Schnee habe ich hier die Unterkunft gefunden:
Meran Hotel